Nationwide Cup 2026 in Haiger
Nachdem die OSV-Kämpfer im zweiten Halbjahr 2025 verletzungs- und ausbildungsbedingt eine Wettkampfpause eingelegt haben, machten sie sich am 07.02.2026 auf den Weg nach Haiger zum ersten Turnier des Jahres. Mit sieben Kämpfern war das OSV-Starterfeld so groß wie lange nicht. Auch zwei Wettkampfneulinge waren mit am Start.
Emil Uhlworm durfte als erster OSV-Starter in der Klasse 12-14 Jahre bis 50 kg antreten. Im Halbfinale nutzte er seine Chancen nicht konsequent genug und unterlag nach Punkten. Im Endklassement stand so Rang 3 für Emil.
Direkt eine Klasse später (12-14 Jahre bis 55 kg) startete Robin Schimpke. Robin überrannte seinen Gegner im Halbfinale in der ersten Kampfhälfte förmlich und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Im Finale war es jedoch genau anders herum. Noch beeindruckt vom letzten Aufeinandertreffen mit seinem Gegner war er leider passiv und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. So musste er sich am Ende mit Rang 2 zufriedengeben.
Amelie Berger in der Klasse 15-17 Jahre bis 60 kg war unsere einzige Kämpferin an diesem Tag. Bei ihrem ersten Wettkampf durfte sie, aufgrund des Gewichtsunterschiedes zu den anderen Kämpferinnen, das Finale gegen einen Jungen kämpfen. In einem ausgeglichenen Kampf unterlag sie knapp mit 2:4 und freute sich über Platz 2 und reichlich Lob.
Für Lukas Arnold war es ebenfalls sein erstes Turnier. In der Klasse 15-17 Jahre bis 80 kg erwischte er allerdings eine schwere Auslosung. Sein Gegner im Halbfinale, zwei Wochen zuvor noch in Athen beim World Cup am Start, zeigte keine Gnade und punktete immer wieder mit schnellen Beinen. Die erreichte Bronzemedaille ist der Ansporn für die kommenden Turniere für Lukas.
Für Marius Maternowski ging es in der Klasse 15-17 Jahre bis 70 kg wie bei den meisten Starts bis ins Finale. Hier wartete der Gegner von Lukas und es sollte eine Revanche für den OSV her. Ein Kampf mit ständigen Führungswechseln sollte eigentlich in die Verlängerung gehen. Leider hatten die Kampfrichter etwas dagegen und Marius verlor mit einem Punkt Unterschied. Ein weiterer zweiter Platz an diesem Wettkampftag.
Nun lag es an den beiden erfahrensten OSV-Kämpfern noch einen Sieg zu holen. Robert Daumann und Chris Maternowski kämpften in der Klasse ab 36 Jahre über 75 kg. Die Auslosung meinte es gut mit uns und so war ein reines OSV-Finale möglich. Allerdings wartete im Viertelfinale die größtmögliche Herausforderung auf Chris. Sein Gegner, mehrfacher US-Open-Sieger, aktueller Vizeweltmeister und mit allen Wassern gewaschen. Ein ausgeglichener Kampf, mit zahlreichen Unterbrechungen, ein wenig Trash Talk und dem besseren Ende für Chris bedeuteten das Halbfinale. Hier durfte Robert als erstes auf die Kampffläche. Sein Gegner setzte ihn immer wieder mit seinem Sidekick unter Druck und setzte sich Punkt um Punkt ab. Eine Aufholjagd am Ende des Kampfes kam zu spät und Robert verlor mit drei Punkten unterschied. Sowohl in seinem Halbfinale als auch im Finale lies Chris den Gegnern keine Chance auf den Sieg und holte so den großen Pott für den OSV.
Mit 1 x Platz 1, 3 x Platz 2 und 3 x Platz 3 machten sich die OSV-Starter wieder auf den Heimweg.
